Sep 19 2010

Curahuasi aktuell

So sieht unser neu gebackenes Schulkind aus.

Seit einer Woche geht Nicodemus in die erste Klasse.

Wir hoffen, dass unser kleiner Verschwindibus den Weg dorthin auch jeden Morgen findet:)


Okt 7 2009

Geburtstagskind

Heute gibt es einen Grund bei uns zum Feiern. Der 6. Geburtstag von Nicodemus ist der Anlass.

2009-10-Geburtstagskind


Nov 6 2008

Größenunterschiede

small_sonnenblume

Nicodemus ist ca. 1.10 groß, die Sonnenblumen dem entsprechend größer. Wie groß werden wohl die Tomaten sein bei diesen kleinen Pflänzchen? Manches fällt hier etwas kleiner aus als in Deutschland, anderes wird dagegen gigantisch groß.

tomatenpflanze


Apr 18 2008

Der Herr sprach zu Abraham: Ich will dich segnen, und du sollst ein Segen sein. 1. Mose 12,2

Dies ist unser Trauspruch. 11 Jahre sind wir dieses Jahr verheiratet. Gott hat uns nach Peru berufen und wir hoffen, dass wir für die Menschen hier ein Segen sein dürfen.

Letztes Wochenende haben wir schon die zweiten Diospi-Suyana-Mitarbeiter verabschiedet. Familie Jochum, die für ein Jahr nach Peru kam, ist nun wieder unterwegs nach Deutschland. Er arbeitete in der Schreinerei und hat gemeinsam mit einem Peruaner Türen, Regale und Schränke für das Hospital gebaut. Da in ihren Adern peruanisches Blut ist, verstand sie die Bevölkerung natürlich viel besser und konnte so manchen guten Rat geben und leistete große Dienste in der Übersetztung.
Drei weitere Verabschiedungen stehen für dieses Jahr noch an, aber auch Neuankömmlinge werden begrüßt werden. So wird es wohl die ganze Zeit sein – ein Kommen und Gehen.

Seit über einer Woche hat es nicht mehr geregnet. Seitdem haben wir auch keinen gescheiten Wasserdruck mehr, der den Tank befüllen könnte. Teilweise kommt gar kein Wasser. Nun füllt Nicodemus mit Begeisterung Eimer und Tonnen mit dem wertvollem Nass, vorausgesetzt es gibt welches. Wir hoffen natürlich, dass sich dies wieder ändern wird.


Mrz 22 2008

Ostern

kreuz-von-simon-schaller
Also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben. Johannes 3,16

Mit diesem Spruch möchten wir allen Lesern ein gesegnetes Osterfest wünschen.

Dies ist auch der Taufspruch von Nicodemus und er beinhaltet das ganze Evangelium.
Jesus hat seinen Himmel verlassen und ist in einem Stall zur Welt gekommen in einer Krippe, weil in den Häusern in Bethlehem kein Platz für ihn war, wie oft heute auch kein Platz ist in unserem Leben für ihn. Dabei ist er erfahrbar, wie vor 2000 Jahren.
Er lädt uns ein, ihm zu folgen, das Leben mit ihm zu gestalten und am Ende des irdischen Lebens nicht ins Nichts zu gehen und von Würmern gefressen und in Kompost umgewandelt zu werden, sondern das ewige Leben zu erlangen.
Ich, Michael, denke und habe erfahren, dass gerade bei der Arbeit auf einer Intensivstation, wo man so viel Kontakt mit dem Tod hat, es wichtig ist zu wissen, dass mit dem Tod nicht alles aus ist.
Jesus ist ans Kreuz gegangen für unsere Schuld, unsere Verfehlungen, unsere Sünde und er ist gestorben dafür. Doch das Grab am Ostermorgen war leer, er ist auferstanden, er hat dem Tod die Macht genommen, was selbst seine Jünger kaum glauben wollten und wir brauchen nichts dafür zu tun, als ihm zu glauben und nach zu folgen.

Wir sind hier in Peru, um an einem Krankenhaus mitzuarbeiten, das durch Gottes Hilfe entstanden ist. Es ist schön mitzuerleben, wie er jeden einzelnen mit seinen Begabungen hier einsetzt.
Der OP- und Stationsberieb ist noch nicht losgegangen, da es noch an einigen Ausstattungen fehlt, die mit dem nächsten Container mitkommen. Geplant ist der Beginn für Ende April, Anfang Mai. Dann wird Michael wieder auf der Intensivstation als Krankenpfleger arbeiten.

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!


Okt 12 2007

erste Fortschritte

Die fünfte Woche Sprachschule haben wir nun zur Hälfte geschafft. Die ersten Vortschritte sind zu merken. Eine etwas kalte, aber schöne Wohnung haben wir in Cusco bezogen und sind nun alle fleißig am Lernen.


Maximilian und Michael waren am Wochenende in Curahuasi und haben unser zukünftiges Haus vermessen und die ersten Arbeiten in Auftrag gegeben. Nachts hatte es so geregnet, dass morgens einige Pfützen im Haus standen. Es gibt noch viel zu tun, aber wir denken, es ist bis Anfang Januar zu schaffen.

unsere zukünftige Küche:

kueche2

Die Taxifahrt ist immer ein Gebet wert. Wir saßen schon hinten zu viert, als noch 4 Peruaner in den Kofferraum stiegen. Das ist aber für Peru noch nicht die Obergrenze. Ein Sofa, ein Tisch oder ähnliches hat auf dem Dach immer noch Platz. Im Gegensatz zur Formel 1 sind hier noch Slickreifen erlaubt und 3 Schrauben / Rad reichen. Man sollte also schon seine Kreise um die Taxen drehen.

Am Sonntag feierten wir Nicodemus seinen vierten Geburtstag mit Kuchen, Chicha morada und leckerem Eis. Alles aus eingener Herstellung.

In der Losung am 7. Oktober stand:

Lass dein Schreien und Weinen und die Tränen deiner Augen; denn deine Mühe wird noch belohnt werden, spricht der Herr.

Jeremia 31,16

unser Garten

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